Kartoffelgratin
Man nimmt geschälte, rohe oder gekochte, Kartoffeln, schneidet sie in Scheiben und legt damit eine gefettete Auflaufform aus. Dann wird eine Masse aus Sahne, Ei und Milch angerührt, abgeschmeckt und über die Kartoffeln gegeben, bis diese bedeckt sind. Danach wird noch geriebener Käse darüber gestreut und man gibt alles bei 180° bis 200° in den Backofen. Damit der Käse nicht verbrennt, sollte man das Gratin mit Alufolie abdecken und diese erst kurz vor dem Garende entfernen, um den Käse bis zum gewünschten Bräunungsgrad backen lassen. Die Garzeit und Temperatur richtet sich nach der Menge, und danach, ob die Kartoffeln schon gegart waren oder nicht. Natürlich brauchen schon vorgekochte Kartoffeln nicht so lange wie rohe.
Auch hier kann man die Ei/Sahne/Milchmasse variieren, zum Beispiel, indem man die Sahne weglässt, oder Schmelzkäse unterrührt, durch Hinzufügen von Kräutern, Knoblauch und allem, was einem Selbst schmeckt. Aufgrund der Tatsache, dass man das Kartoffelgratin auch aus schon gekochten Kartoffeln herstellen kann, ist es auch ideal dafür geeignet, die Kartoffeln vom Vortag zu verarbeiten, und so aus Resten ein leckeres Gericht herzustellen. Das Kartoffelgratin gibt es schon sehr lange, sodass der Ursprung nicht mehr genau festgestellt werden kann, aber es wurde wohl zuerst von den ärmeren Menschen gegessen. Doch heute finden sich viele Gratins, auch das Kartoffelgratin, auf den Speisekarten erstklassiger Restaurants. Das Kartoffelgratin hat viele Freunde, ein Basisrezept und unendliche Kombinationsmöglichkeiten und sollte deshalb auf keiner Rezeptliste fehlen.
